13. Integrationsfestival „Von Kabul bis Wien“ - 04.-05. Juli 2026

Unter dem Motto: „Demokratie, Teilhabe und Gleichberechtigung“

Der Sport- und Kulturverein NEUER START lädt Journalist und Medienvertreter herzlich zum 13. Integrationsfestival „Von Kabul bis Wien“ ein. Das Festival findet am 4. und 5.  Juli 2026 auf der ASKÖ-Sportanlage sowie in der Sporthalle Brigittenau statt und zählt seit vielen Jahren zu den größten interkulturellen Sport- und Kulturveranstaltungen Wiens. 

Veranstaltungsort
ASKÖ-Sportanlage & Sporthalle Brigittenau
Hopsagasse 5 und 7
1200 Wien
Veranstaltungszeiten
Samstag, 4. Juli 2026: 09:00–21:00 Uhr
Sonntag, 5. Juli 2026: 09:00–19:00 Uhr


Sport verbindet. Demokratie lebt von Begegnung.
Während weltweit Millionen Menschen die Fußball-Weltmeisterschaft verfolgen und in Wien zeitgleich mit dem Donauinselfest eines der größten Open-Air-Festivals Europas stattfindet, organisiert der Sportund Kulturverein NEUER START bereits zum 13. Mal das Integrationsfestival „Von Kabul bis Wien“. Damit setzt der Verein auch in diesem Jahr ein sichtbares Zeichen für Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und gelebte Integration.
Seit 2011 hat sich das Integrationsfestival kontinuierlich zu einer bedeutenden Plattform für Sport, Kultur, Bildung und gesellschaftlichen Dialog entwickelt. Was als ehrenamtliche Initiative von Menschen mit Fluchtbiografie begann, ist heute ein österreichweit anerkanntes Beispiel dafür, wie Integration durch Begegnung, Partizipation und gemeinsames Engagement gelingen kann.
Unter dem diesjährigen Motto „Demokratie, Teilhabe und Gleichberechtigung“ bringt das Festival Menschen mit und ohne Flucht- bzw. Migrationserfahrung zusammen. Ziel ist es, demokratische Werte zu stärken, Vorurteile abzubauen, gesellschaftliche Teilhabe zu fördern und Räume für respektvolle Begegnung zu schaffen.


Mehr als ein Festival – 365 Tage Engagement
Das Integrationsfestival ist der sichtbare Höhepunkt einer ganzjährigen sozialarbeiterischen, sportpädagogischen und gemeinwesenorientierten Arbeit des Vereins NEUER START.
Als Refugee Community Organisation engagiert sich der Verein seit 2010 für nachhaltige Integration, soziale Teilhabe und Chancengleichheit. Woche für Woche werden Bildungs-, Beratungs-, Sport- und Begegnungsangebote für Kinder, Jugendliche, Frauen, Männer und Familien umgesetzt.


Allein im Jahr 2025 konnten durch das Engagement eines Teams, das zu rund 87 Prozent
ehrenamtlich arbeitet,
• über 10.000 Kontakte durch Projekte, Veranstaltungen und Beratungsangebote erreicht werden,
• mehr als 150 Personen regelmäßig an den Vereinsangeboten teilnehmen,
• durchschnittlich 27 Jugendliche das Jugend*Cafe besuchen,
• durchschnittlich 17 Männer am Männer*Cafe teilnehmen,
• durchschnittlich 12 Mädchen das Mädchen*Cafe besuchen,
• mehr als 45 Personen regelmäßig Sportangebote nutzen,
• über 60 Kinder wöchentlich den Muttersprachenunterricht besuchen,
• zahlreiche Familien-, Jugend- und Elternberatungen durchgeführt sowie
• internationale Erasmus+-Projekte erfolgreich umgesetzt werden.


Diese Zahlen verdeutlichen den hohen gesellschaftlichen Mehrwert, den Refugee Community Organisationen durch kontinuierliche Präventions-, Bildungs- und Integrationsarbeit für Wien leisten.


Ehrenamt stärkt Demokratie und entlastet die Gesellschaft
Die Arbeit des Vereins basiert überwiegend auf ehrenamtlichem Engagement. Dieses schafft weit mehr als Freizeitangebote: Es stärkt soziale Teilhabe, fördert Integration, verhindert Ausgrenzung und wirkt präventiv gegen gesellschaftliche Konflikte.


Shokat Walizadeh, BA, Geschäftsführer und Projektleiter:
„Wenn wir mit einem Team, das zu 87 Prozent ehrenamtlich arbeitet, jährlich mehr als 10.000 Kontakte erreichen, zeigt das eindrucksvoll, welches Potenzial in Refugee Community Organisationen steckt.
Unsere präventive sozialarbeiterische Arbeit stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und trägt dazu bei, kostenintensive Maßnahmen im Zwangskontext zu vermeiden. Investitionen in Prävention, Integration und Partizipation entlasten langfristig soziale Einrichtungen, Behörden und die Justiz.“
Der Verein sieht Refugee Community Organisationen als unverzichtbare Partner einer zukunftsorientierten Integrationspolitik. Menschen mit eigener Flucht- und Migrationserfahrung, die heute als Sozialarbeiter, Sozialpädagog, Trainer oder Berater tätig sind, verfügen über einen besonderen Zugang zu den Zielgruppen und genießen großes Vertrauen in den Communities.
Dieses fachliche Know-how sollte stärker in die Entwicklung und Umsetzung integrations- und sozialpolitischer Maßnahmen einbezogen werden. Eine langfristige Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und Community-Organisationen würde nicht nur die Qualität präventiver Sozialarbeit verbessern, sondern auch öffentliche Ressourcen effizienter einsetzen.
NEUER START versteht sich nicht als Ersatz staatlicher Strukturen, sondern als kompetente Partnerorganisation der öffentlichen Hand. Gemeinsam können Menschen früher erreicht, Vertrauen aufgebaut und nachhaltige Präventionsarbeit geleistet werden.


Rückfragen:
Projektleiter Shokat WALIZADEH, BA
Sport– und Kulturverein „NEUER START“
Tel.: +43 699 19 00 40 13
E-Mail: office@neuerstart.at
Weitere Informationen zum Projekt: https://www.neuerstart.at/das-projekt-von-kabul-bis-wien/

 

mehr Infos hier

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